Energieverteilung von ABB/Striebel & John (Bilder: ABB)
Photovoltaikanlage auf dem Dach, Wärmepumpe im Keller, Wallbox in der Garage. Wenn Gebäude elektrifiziert werden, verändert sich auch Energieversorgung. Gleichzeitig übernehmen Verteilungen in Versorgungsnetzen und im öffentlichen Raum zunehmend Aufgaben, bei denen Energie-, Mess-, Steuerungs- und Kommunikationstechnik zusammenkommen. Für Elektroinstallateure, Planer und Systemintegratoren stellt sich damit ganz praktisch die Frage, wie sich diese Technik auf dem verfügbaren Raum sinnvoll unterbringen lässt.
Dies ist an ihrer Bestückung erkennbar. Neben Schutz- und Schaltgeräten sind heute beispielsweise Messwandler und Kommunikationsmodule unterzubringen. Monitoring und digital vernetzte Infrastruktur erfordern weitere Komponenten. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Funktionen zusammen. Damit verändern sich auch die Anforderungen an Gehäusegröße, Innenausbau und Leitungsführung.
Die Dimensionierung sollte deshalb frühzeitig mit der geplanten technischen Ausstattung abgeglichen werden. Dabei geht es nicht allein um die erste Bestückung. Auch mögliche spätere Ergänzungen spielen eine Rolle. Bei Infrastrukturprojekten können sich Anforderungen ändern oder weitere Funktionen hinzukommen. Ein Verteiler, der dafür Reserven bietet, erleichtert spätere Anpassungen.
Neue Bauhöhe für wachsende Anforderungen
Genau an dieser Stelle setzt die Erweiterung der EH3-Baureihe von Striebel & John an. Zu den Bauhöhen von 875 mm und 1.125 mm kommt eine Ausführung mit 1.310 mm hinzu. Sie ist in den DIN-Größen 1, 2 und 3 erhältlich. Bei einer Tiefe von 320 mm stehen je nach Ausführung Breiten von 785 mm, 1.115 mm oder 1.445 mm zur Verfügung. Die zusätzliche Bauhöhe erweitert damit die Möglichkeiten, umfangreichere Energieverteilungen und digitale Infrastruktur innerhalb der EH3-Systematik aufzubauen.
Die größere Ausführung beantwortet dabei eine recht praktische Frage: Wohin mit den Komponenten, wenn die Verteilung mehr Aufgaben übernehmen soll? Anstatt die Bestückung immer dichter zu planen, kann eine weitere Gehäusegröße gewählt werden. Für die Projektierung entsteht damit mehr Spielraum, um Energieverteilung, Mess-, Steuerungs- und Kommunikationstechnik passend zur jeweiligen Anwendung unterzubringen.