Chance zum digitalen Wandel

Eine Handwerkersoftware, die ganzheitlich eingesetzt wird, modernisiert den Geschäftsalltag des gesamten Betriebs.

Eine Handwerkersoftware, die ganzheitlich eingesetzt wird, modernisiert den Geschäftsalltag des gesamten Betriebs. (Quelle: Synatos)

Die gesetzlichen Änderungen zeigen aber auch, ohne Softwarelösung wird die Rechnungsstellung ab 2025 nicht mehr realisierbar sein. Doch das ist kein Grund zur Schwarzmalerei, im Gegenteil: Laut G. Müller ist die Pflicht zur E-Rechnung eine riesige Chance für alle Betriebe und die gesamte Branche, bei der bislang eher verschlafenen Digitalisierung einen großen Schritt nach vorne zu machen. „Jetzt, wo moderne Software unumgänglich wird, ist es Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sicher, das ist mit einiger Arbeit verbunden, machen müs sen es die Betriebe aber ohnehin. Also warum nicht gleich richtig anpacken und schauen, was die Digitalisierung für den eigenen Betrieb so alles leisten kann”, fasst G. Müller zusammen. Denn eine Handwerkersoftware, die ganzheitlich eingesetzt wird, vereinfacht Arbeitsprozesse, lässt überflüssige Übertragungsarbeiten wegfallen, schafft Transparenz und modernisiert den Geschäftsalltag des gesamten Betriebs.

Bezogen auf eine digitale Rechnungsstellung erklärt G. Müller: „Mit dem Programm können ,Zugferd‘- Ein gangsrechnungen mit einem Klick in die Software gespeist werden. Alle Daten werden automatisch übertragen und sind dort, wo sie hingehören. Der Clou aber ist, dass die ,Zugferd‘-Eingangsrechnung direkt weiter verarbeitet werden kann, indem der Rechnungsbetrag auf die zugehörigen Aufträge verteilt wird. Auf diese Weise füllt sich die Nachkalkulation der jeweiligen Aufträge mit Daten, die automatisch um die erfassten Arbeitszeiten ergänzt werden. Manuelles Nachkalkulieren gehört damit der Vergangenheit an.“

Neben der direkten Zeit- und Aufwandersparnis ist der größte Vorteil einer modernen Cloudlösung aber nicht sofort ersichtlich: sie ist flexibel. Und das nicht nur in ihrer Anwendung. Jeder Handwerksbetrieb kann für sich selbst entscheiden, welche Funktionen er wann nutzen möchte, welche Module für ihn einen Mehrwert bieten und welche nicht. Auch im Zusammenspiel mit dem Hersteller ist und bleibt sie flexibel. Denn dieser kann während ihres Einsatzes weiterhin problemlos auf neue Gegebenheiten eingehen, die Software updaten, neue Funktionen implementieren, Schnittstellen ergänzen und so weiter, ohne dass lange Installationen vor Ort notwendig werden. Wegen dieser Flexibilität können Betriebe, die auf moderne Cloudanwendungen setzen, zukünftigen Entwicklungen beispielsweise gesetzlichen Änderungen gelassener entgegenblicken. 

Fazit

Die Einführung der E-Rechnungspflicht stellt wie die GoBD-Pflicht 2015 oder die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung 2022 demnächst einiges auf den Kopf. Da vor allem im Handwerk in Bezug auf digitale Strukturen noch viel Luft nach oben ist, ist es jetzt höchste Zeit anzupacken und sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Moderne Softwarelösungen bieten ganzheitliche Ansätze, die nicht nur E-Rechnungen gemäß der gesetzlichen Vorgaben verarbeiten, sondern weitergehen und den Arbeitsalltag dank intelligenter Einbindung der Daten spürbar erleichtern.

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Natalie Weirich ist als freie Texterin und Journalistin tätig. Simon Lübeck ist SEO & SEM Manager bei der Synatos GmbH in Berlin.
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