Gemeinsam stark: Frauen in der Baubranche. Unter diesem Motto trafen sich im November knapp 50 Frauen aus dem Handwerk bei Gira in Radevormwald. (Bild: Gira)
Immer mehr Frauen prägen die Elektrobranche: In Betrieben, auf Baustellen, in der Planung sowie in Industrieunternehmen wie Gira. Um diesen Wandel sichtbar zu machen und Frauen in der Baubranche zu stärken, kombinierte dieses erste Treffen fachliche Weiterbildung mit persönlicher Entwicklung und intensivem Networking. Die große Nachfrage bestätigte den Bedarf: Die Veranstaltung war vollständig ausgebucht. Zentrales Ziel war und ist es, Frauen aus der Baubrache zu vernetzen, ihnen neue Impulse für ihre berufliche Laufbahn zu geben und ihnen für diesen Austausch eine Plattform zu bieten. Ein nächstes persönliches Treffen ist bereits zur Light+Building 2026 in Planung und offen für neue Teilnehmerinnen.
Gira Geschäftsführer Dominik Marte begrüßte die Gruppe persönlich und unterstrich die Bedeutung solcher Initiativen für die Branche. Eine Werksführung, Einblicke in die Gira Produktwelt und ein überaus unterhaltsames, abendliches Virtual-Reality-Event rundeten den Workshop ab. Einmal mehr wurde in den Tagen klar: Frauen sind im Handwerk unverzichtbar, denn sie punkten mit Kompetenz, Engagement und dem Willen, die Branche heute und in Zukunft aktiv mitzugestalten.
Die Teilnehmerinnen formulierten klar, welchen Wert Netzwerke für Frauen im Handwerk haben: mehr Sichtbarkeit und Reichweite, Austausch von Erfolgsgeschichten sowie weibliche Vorbilder und Mentoring. Dabei geht es ihnen vor allem um gegenseitige Unterstützung statt Konkurrenz, gemeinsame Gestaltung der Branchenwahrnehmung und Nachwuchsgewinnung für das Handwerk. Gerade letzteres lag vielen besonders am Herzen: Mädchen und junge Frauen – aber auch Männer – frühzeitig für das Handwerk zu begeistern.