Türkommunikation direkt über Youvi
Das Panel selbst wird hauptsächlich als Türsprechanlage genutzt. Als Gegensprechanlage wurde eine Türstation von Doorbird installiert und über das ETS-Projekt in Youvi integriert. Mit der Anschaffung der Doorbird-Türstation entfielen die Kosten für eine separate Videogegensprechanlage und die Verwendung eines weiteren Panels, was nicht nur Geld gespart hat, sondern auch die Bedienung vereinfacht.
Die Haustür wird über einen KNX-Aktor, einen IP-Befehl, geschaltet und kann über Youvi geöffnet werden. Die Hausbewohner sehen über die Videoübertragung direkt in der Visualisierung, wer an der Tür geklingelt hat, und können die Haustür öffnen. Nach Abwesenheiten kann die Familie über das Controlmicro nachvollziehen, wer in der Zwischenzeit geklingelt hat. Denn während des Klingelns werden drei Bilder von der Kamera der Türstation aufgenommen und in der Galerie gespeichert.
Individuelle Automatisierungen
Das Logikmodul sorgt für besonderen Komfort im neuen Smart Home. So wird die Beleuchtung in den Fluren und im WC-Bereich über die Präsenzschaltung je nach Tageszeit und Lichteinfall über drei Helligkeitsstufen geregelt. Auch der Flurbereich vor den Kinderzimmern ist mit einer speziellen Logik versehen. Wenn die Kinder bei geöffneter Tür schlafen, wird bei Bewegung das Licht im Flur entsprechend gedimmt, damit die Kinder nicht aufwachen. Zusätzlich können die Bewegungsmelder bei Bedarf deaktiviert werden, zum Beispiel wenn die Eltern nachts nach den Kindern sehen.
Im Logikmodul wird auch die eingebundene Doorbird-Türstation genutzt, um zum Beispiel während der Mittagsruhe das Klingeln am Panel stummzuschalten.
Sicherheit wird großgeschrieben
Die Familie legt großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit. Deshalb wird derzeit keine Sprachsteuerung im Haus eingesetzt. Zukünftig sind jedoch nicht-cloudbasierte Lösungen, wie Aragon von ProKNX, denkbar.
Der Fernzugriff für den Integrator erfolgt über die Youvi-App rein über VPN und nicht über das Connect-Modul. Da sich der Integrator jedoch im Nachbarort befindet, kann er bei Bedarf schnell vorbeischauen.
Ausblick – Energiemanagement und mehr
Der nächste Schritt im Smart Home ist die Integration eines Energiemonitorings. Die bestehende PV-Anlage und die Wärmepumpe sollen eingebunden werden, um die Energieeffizienz des Hauses weiter zu steigern. Weitere Integrationen sind je nach Wunsch möglich.
Das Projekt in Österreich zeigt, wie sich bestehende Gebäude durch die moderne KNX-Technologie erfolgreich in zukunftsfähige Smart Homes aufrüsten lassen. Von der Neuverkabelung mit KNX bis zur Steuerungstechnologie mit dem Controlmicro inklusive Youvi wurden alle Anforderungen der Smart-Home-Bewohner an Komfort, Bedienbarkeit und Effizienz erfüllt. Als zuverlässiger Partner konnte PEAKnx mit Know-how und dem Support sowohl den Integrator als auch die Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Smart Homes überzeugen.

