Technik im Detail

Auch das Foyer der Elbphilharmonie ist mit Titanus-Ansaugrauchmeldern ausgestattet. (Quelle: Wagner Group GmbH)
Die Notwendigkeit, in der Elbphilharmonie Ansaugrauchmelder zur Brandfrüherkennung einzusetzen, ergab sich aus den Vorgaben der Architekten und aus den baulichen Gegebenheiten. So kamen für die Branddetektion im großen Saal nur Ansaugrauchmelder infrage, da der Saal an sich eine Höhe von 25m aufweist. Ab einer Höhe von 16 m ist eine Branddetektion mit Punktmeldern nicht mehr gewährleistet. Zusammen mit Wärmesensorkabeln im Boden der Besucherränge steuern die Titanus-Geräte eine Hochdrucknebellöschanlage zur Brandbekämpfung an. Das heißt: Detektiert Titanus einen Brand, werden die Sprinklerköpfe der Löschanlage vorgeflutet; bis dahin sind sie trocken. Detektieren die Wärmekabel zusätzlich einen Anstieg der Temperatur im Raum, löst erst die Löschanlage tatsächlich aus. Durch die Täuschungsalarmsicherheit der Titanus-Geräte kommt es nur bei einem echten Brand zu diesem Szenario. So hat die Hochdrucknebellöschanlage eine doppelte Sicherheit. Denn Schäden an der für die gute Akustik im Saal verantwortlichen "Weißen Haut" sowie der fest verbauten Orgel sind nach Berührung mit Wasser vorprogrammiert.