Einführung eines Lastspitzenmanagementsystems: Know-how entscheidet über den Erfolg

Mit Gewerbespeichern lassen sich Lastspitzen reduzieren und somit Energiekosten senken.

Mit Gewerbespeichern lassen sich Lastspitzen reduzieren und somit Energiekosten senken. (Quelle: Sonepar)

Die Einführung eines Lastspitzenmanagementsystems  erfordert Erfahrung in der Systemintegration und Energiewirtschaft. Es reicht nicht aus, einzelne Komponenten zu  installieren – entscheidend ist ein ganzheitliches Konzept,  das wirtschaftliche, technische und regulatorische Faktoren miteinander verknüpft.

Beim Elektrogroßhändler Sonepar wird deshalb auf einen Fachvertrieb mit IHK-zertifizierter Zusatzqualifikation gesetzt. Dieser unterstützt Unternehmen von der  Analyse historischer Lastprofile über die Simulation wirtschaftlicher Szenarien bis zur Auswahl kompatibler Speicher- und Steuerungstechnik.

Ein Projekt im Bereich Lastspitzenmanagement beginnt bei Sonepar in der Regel mit einer detaillierten Analyse der bestehenden Lastprofile. Dabei werden historische  Verbrauchsdaten ausgewertet, idealerweise mit viertelstündlicher Auflösung über mehrere Monate. Auf dieser Basis wird ermittelt, wie oft und wie stark Lastspitzen  auftreten und welche wirtschaftlichen Einsparpotenziale  realistisch sind.

In einem nächsten Schritt wird geprüft, welche bestehenden Erzeugungsanlagen – wie etwa Photovoltaiksysteme – bereits integriert werden können und ob eine Erweiterung sinnvoll ist. Ist noch keine Anlage vorhanden,  wird geprüft, ob sich die Errichtung einer Photovoltaikanlage empfiehlt. Parallel dazu fließen auch die aktuellen  Stromlieferverträge in die Bewertung ein, insbesondere Schwellenwerte zwischen Grund-, Mittel- und Hochlasttarifen.

Anhand dieser Faktoren wird gemeinsam mit dem Kunden ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt: Es legt fest, welche Speichergröße erforderlich ist, welche Steuerungstechnik eingesetzt wird und wie dynamische Tarife optimal genutzt werden können. Ziel ist es, ein optimiertes Gesamtsystem zu schaffen, das Lastspitzen  wirkungsvoll reduziert und die Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessert.

Komplett abgestimmte Lösungen aus einer Hand

Sonepar unterstützt Unternehmen beim Lastspitzenmanagement nicht nur mit einzelnen Produkten, sondern als Vollsortimenter für die gesamte elektrotechnische  Infrastruktur. Vom Batteriespeicher über Wechselrichter, Montagesysteme und Steuerungstechnik bis hin zur Energieverteilung können sämtliche benötigten Komponenten aus einer Hand geliefert werden – auf Wunsch passgenau aufeinander abgestimmt.

Damit entfällt für Unternehmen die Notwendigkeit, einzelne Systeme oder Bauteile separat zu beschaffen und auf Kompatibilität prüfen zu müssen. Sonepar ermöglicht es, alle zentralen Elemente für ein funktionierendes Gesamtsystem koordiniert bereitzustellen – unabhängig davon, welche Herstellerkomponenten zum Einsatz kommen.

Die Installation und Inbetriebnahme der Anlagen erfolgt durch zertifizierte Fachbetriebe aus dem Partnernetzwerk, bei deren Auswahl Sonepar unterstützt. Bei Bedarf  kann zudem die Tochtergesellschaft Sonepar Technical  Solutions eingebunden werden, etwa bei der Bereitstellung neuer Energieverteilungen oder Trafostationen.

Wirtschaftlich, nachhaltig, zukunftssicher

Lastspitzenmanagement mit Gewerbespeichern bietet  eine der wirksamsten Maßnahmen, um Energiekosten zu senken, CO₂-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die  Versorgungssicherheit zu erhöhen. Unternehmen, die auf intelligente Speicherlösungen setzen, verbessern nicht  nur ihre Kostenstruktur und Umweltbilanz – sie gewinnen auch an strategischer Unabhängigkeit in einem zunehmend volatilen Energiemarkt. Ob mittelständischer Fertiger oder Großbetrieb: Wer seine Energieflüsse versteht und aktiv steuert, schafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil – heute und morgen.

Stefan Schröder ist als Experte für nachhaltige Energiesysteme für Sonepar tätig.
2 / 2

Ähnliche Beiträge