Verteilung im Gebäude beginnt im Keller

Abbildung von Fibre in the Home

Fibre in the Home: ein typisches Szenario (Quelle: Metz)

Abbildung von LWL-Abschlusspunkt OpDAT APL

LWL-Abschlusspunkt OpDAT APL bietet ein modernes Design, Schutz vor dem Zugriff
Dritter und vielfältige Installationsmöglichkeiten. (Quelle:Metz Connect)

Abbildung von Glasfaser, Kupfer und Hybrid-Installationen

Multifunktionsverteiler ermöglichen Glasfaser-, Kupfer- und Hybrid-Installationen (Quelle: Metz Connect)

Ab der Netzebene 4 (Hausverteilung) liegt die Bereitstellung einer geeigneten Verkabelung in der Verantwortung des Hauseigentümers. Typischerweise wird hierfür ein vom Netzbetreiber bereitgestelltes Netzabschlussgerät in der Nähe des APL angebracht. Von hier aus beginnt die Glasfaserverteilung im Gebäude bis in die einzelnen Wohnungen (Netzebene 5). Hierfür stehen verschiedene Verteilersysteme zur Verfügung, zum Beispiel der Multifunktionsverteiler OpDAT MV. Fünf Ausstattungsvarianten (unbestückt, Universal, Hybrid, Splice, VIK) decken nahezu alle denkbaren Kupfer-, Glasfaser- und hybride Anwendungen ab. Das vorinstallierte Patchfeld vereint verschiedene Anschlüsse in einem Gehäuse (RJ45, Koax, LC-Duplex). Das System bietet viele Vorteile bei FITH-Anwendungen, wo es als Verteilpunkt für die Hausverkabelung eingesetzt wird. Der Multifunktionsverteiler hat zukünftig Platz für bis zu 24 LWL-Steckverbindungen oder zwölf Modul-Steckplätze. Durch die Möglichkeit der Aneinanderreihung mehrerer Gehäuse kann die Kapazität bei Bedarf flexibel erhöht werden.

Qualitativ hochwertige Glasfasern im Gebäude

Vorkonfektionierte Single- und Multimode-Installationskabel (VIK) sind bereits ein- oder beidseitig mit Steckern bestückt. Sie müssen unter hohen Qualitätsansprüchen hergestellt werden – das geschieht bei Herstellern wie Metz Connect normalerweise in manueller Einzelfertigung.
In Kombination mit Universalkabeln sind sie für mechanisch anspruchsvolle Einsätze geeignet. VIK ermöglichen eine schnelle und einfach zu installierende Punkt-zu-Punkt-Verbindung von passiven und aktiven Netzwerkkomponenten. Damit werden Installationszeit und Kosten gegenüber einer Installation mit Spleißen und Pigtails erheblich reduziert.

Bei Glasfaserkonfektionen kommt es ganz entscheidend auf eine hohe Fertigungsqualität und auf die Stirnflächenkopplung der Steckverbinder
an. Die Qualitäten der optischen Steckverbindungen spiegeln sich in den Angaben zur optischen Einfüge- und Rückflussdämpfung wider. Diese
Parameter müssen zuverlässig ermittelt werden. Die Einfügedämpfung IL (Insertion Loss) stellt den Verlust in der Signalleistung dar. Die Rückflussdämpfung RL (Return Loss) hingegen resultiert aus Reflexionen entlang der LWL-Verbindung. Um Inhomogenitäten in der Faser und im Steckverbinder feststellen zu können, werden bei Metz Connect alle Dämpfungsmessungen bei zwei verschiedenen Wellenlängen durchgeführt.

Weiterverteilung auf den Etagen

Auf den Etagen kann der universelle Wandverteiler OpDAT WV eingesetzt werden. Er eignet sich für die LWL-Verkabelung in Mehrfamilienhäusern mit bis zu 30 Wohneinheiten. Das Zugentlastungsystem in Verbindung mit den Single-Circuit-Kassetten ermöglicht ein einfaches Handling und bietet einen separaten Spleißbereich für jede Wohneinheit.

Doch welche Möglichkeiten gibt es, wenn die Verkabelung hinsichtlich der Länge nicht passt? Vor allem bei der Wandverteiler OpDAT WV für den Einsatz als Hausverteilpunkt im Technikraum von Mehrfamilienhäusern.

Instandhaltung und Erweiterung, aber auch bei Neuinstallationen von Netzwerken kann es vorkommen, dass ein Kabel etwas zu kurz ist. Ein Austausch der gesamten Leitungslänge verursacht zusätzliche Arbeit und Kosten, wobei bestimmte örtliche Gegebenheiten dies unter Umständen gar nicht zulassen. Mit Kabelverbindern von Metz Connect können Datenleitungen einfach und ohne Spezialwerkzeuge verlängert werden. Durch die kompakte Bauform und abgewinkelte Varianten können sie in unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt werden, selbst bei beengten Platzverhältnissen. 

Mit der Erfüllung der Class EA bleiben Verbindungen mit bis zu 10 Gbit/s erhalten. Class EA bedeutet eine höhere Betriebssicherheit des Netzwerks und weniger Übertragungsfehler. Damit ist auch die Grundlage für eine wesentlich längere Nutzungs- und Lebensdauer der Verkabelungsinfrastruktur gelegt. Kabelverbinder sind eine komfortable Lösung für die Erweiterung nahezu jeder Netzwerkinfrastruktur und gehören als Grundausstattung in die Werkzeugkiste jedes Installateurs.

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