Einfach handhabbare Steuerung mit hoher Performance

„PLCnext“-Steuerungen von Phoenix Contact

Linux-Betriebssystem, hohe Performance, vielfältige Schnittstellen: Mit den „PLCnext“-Steuerungen von Phoenix Contact eröffnen sich neue Möglichkeiten (Quelle: Phoenix Contact)

Aufgrund der unterschiedlichen Gebäudenutzung haben sich die Anforderungen als komplex erwiesen: So muss der Veranstaltungsraum lediglich bei Events belüftet und beheizt respektive gekühlt werden, während dies bei den beiden Einmietern ständig notwendig ist. W. Tengg berichtet: „Wir hatten zahlreiche kleine und größere Faktoren zu berücksichtigen, damit sich die Differenz zwischen der verhältnismäßig kleinen Grundlast und einer Volllast energietechnisch optimal realisieren lässt.“ Um diese Anforderungen bestmöglich zu erfüllen, entschied sich das Thormann-Team für eine „PLCnext“ Steuerung des Typs AXC F 2152 von Phoenix Contact. Der OPC-UA-fähige Controller beinhaltet eine Modbus-TCP-Kommunikationsschnittstelle und basiert auf dem offenen Linux-Betriebssystem mit zwei Kernen. „Daher kann neben der eigentlichen Steuerungsfunktion zusätzliche Linux-Software aufgespielt und anschließend abgearbeitet werden“, erklärt Erich Harzl, bei Phoenix Contact im Field Application Engineering tätig. „Im Hinblick auf die Flexibilität, Vernetzung und Einbindung in Industrie-4.0-Anwendungen sind die Möglichkeiten des AXC F 2152 nach oben offen. Der Controller entspricht deswegen unseren Erwartungen“, hebt Robert Thormann hervor. E. Harzl ergänzt: „Die PLCnext-Steuerung erlaubt es den Anwendern, dass sie in ihrer gewohnten Programmierwelt arbeiten. Dieser Ansatz eröffnet somit für viele unserer Kunden entscheidende Vorteile.“

Die laufend erweiterte Engineering-Software „PLCnext Engineer“ komplettiert das Steuerungsgesamtpaket, bei dem hohe Performance und einfache Handhabung keinen Widerspruch darstellen. Außerdem verfügt der AXC F 2152 über eine Zertifizierung des Internet-Security-Layers 2, sodass ebenfalls ein umfassender Schutz vor unbefugten Zugriffen gegeben ist. Abgesehen vom „PLCnext“-Controller kommen in der Steinhalle Lannach viele weitere Komponenten von Phoenix Contact inklusive eines robusten, lüfterlosen Industrie-PC sowie der Scada-Visualisierung „Visu+“ zum Einsatz, die über das OPC-UA-Protokoll auf die Steuerungsdaten zugreift.

Fazit

Der Einbau und die Vor-Ort-Inbetriebnahme der Gebäudesteuerungs- und Visualisierungstechnik in der Steinhalle Lannach nahmen weniger als zwei Wochen in Anspruch. „Die Fertigungstiefe von Thormann zeigt sich in Kombination mit der Umsetzungsstärke des Unternehmens als nahezu einzigartig in unserem Kundenkreis“, findet E. Harzl anerkennende Worte für den neuen Solution-Partner von Phoenix Contact im Bereich Einspeiseregelung von Photovoltaikanlagen. Übrigens: Die Steinhalle Lannach steht der Bevölkerung in Notfällen auch als Schutzraum zur Verfügung. Diese Nutzung wurde bei der Konzeption der neuen Steuerungstechnik bereits berücksichtigt.

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Ing. Martin Gold ist Journalist, Autor und Fotograf in Wien.
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