Lüfterloser Embedded-PC als Steuerungszentrale

Die mit PC-based Control automatisierten Luftentfeuchter von Airwatergreen verbrauchen aufgrund eines patentierten Verfahrens zwischen 30 % und 70 % weniger Energie als herkömmliche Anlagen.

Die mit PC-based Control automatisierten Luftentfeuchter von Airwatergreen verbrauchen aufgrund eines patentierten Verfahrens zwischen 30 % und 70 % weniger Energie als herkömmliche Anlagen. (Quelle: Josefin Widell Hultgren)

„PC-based Control ist für uns die optimale Steuerungsplattform“, bestätigen CEO Bo Tiderman (rechts) und Betriebsleiter Jona Högström, beide Airwatergreen.

„PC-based Control ist für uns die optimale Steuerungsplattform“, bestätigen CEO Bo Tiderman (rechts) und Betriebsleiter Jona Högström, beide Airwatergreen. (Quelle: Josefin Widell Hultgren)

Ein lüfterloser Embedded-PC CX5130 bildet mit seinem Multicore-Prozessor Intel Atom die Basis für die dynamische Regelung des Dampfdrucks sowie die Ansteuerung von Lüftermotor und Umwälzpumpe.

Ein lüfterloser Embedded-PC CX5130 bildet mit seinem Multicore-Prozessor Intel Atom die Basis für die dynamische Regelung des Dampfdrucks sowie die Ansteuerung von Lüftermotor und Umwälzpumpe. (Quelle: Josefin Widell Hultgren)

Airwatergreen hat sich nach der Evaluierung verschiedener Alternativen für einen Embedded-PC CX5130 als Steuerung entschieden, weil dessen Multicore-Prozessor Intel Atom mit 1,75 GHz Taktfrequenz genügend Rechenleistung zur Verfügung stellt, um die Daten auszuwerten sowie den Dampfdruck, die Umwälzpumpe und den Lüftermotor zu regeln. „Die kompakte, lüfterlose Bauform und die geringe Leistungsaufnahme des Embedded-PC sowie Twincat 3 als flexible Engineeringplattform machte PC-based Control für uns zur optimalen Wahl“, betont David Johansson, Entwicklungsingenieur bei Airwatergreen. Für die Bedienung nutzt Airwatergreen ein kompaktes Multitouch-Einbau-Control-Panel CP29xx mit einer mit Twincat 3 HMI erstellten Visualisierung, die eine umfassende Fernüberwachung unterstützt. „Beispielsweise wird bei einer unerwarteten Abweichung der Luftfeuchtigkeit sofort ein Alarm ausgelöst, damit der Betreiber umgehend Gegenmaßnahmen einleiten kann“, so D. Johansson.

Abgestimmt auf die verschiedenen Gebäudegrößen und unterschiedlichen Anforderungen an das Raumklima werden eine oder mehrere „Next“-Aggregate installiert und miteinander vernetzt. Sensoren in den Räumen und Gebäudeteilen liefern die notwendigen Daten, um die Entfeuchtung zu regeln. Die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten über die Ethercat-Klemmen und Gateway-Funktionen erleichtern dabei auf der IO-Ebene die Vernetzung mit anderen Komponenten der Gebäudeautomation und die Anbindung der Sensorik.

Hohe Markterwartungen

Airwatergreen hat seit Markteinführung rund 20 „Next“- Anlagen installiert. „Das Potenzial ist aufgrund des breiten Einsatzspektrums beträchtlich“, ist B. Tiderman überzeugt. Er geht davon aus, dass der Absatz in absehbarer Zeit auf mehrere hundert Geräte pro Jahr steigen wird. Denn die Maschinen eignen sich für unterschiedliche Innenraumklimatisierungen mit Temperaturen von 0 °C bis 40 °C. Dies gewährleistet eine Nutzung in verschiedensten Branchen. Der ROI der Luftentfeuchter liege laut B. Tiderman in der Regel bei zwei bis drei Jahren, unabhängig davon, ob bestehende Befeuchtungssysteme ersetzt oder „Next“ als Teil der Belüftungsinfrastruktur in Neubauprojekte integriert werde.

Literatur

  1. Airwatergreen AB, Uppsala/Schweden: www.airwatergreen.com
Stefan Ziegler ist für das Editorial Management PR bei der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG zuständig.
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