Rund-um-die-Uhr-Videoüberwachung über die Straßenbeleuchtung

Rund-um-die-Uhr-Videoüberwachung über die Straßenbeleuchtung (Quelle: Leipheim)

Die Jugendbox sollte eigentlich ein sicherer, offener Platz für junge Leute sein – doch die Realität sah anders aus: Schmierereien, eingeschlagene Fenster, sogar Einbrüche sorgten dafür, dass der Treff immer mehr gemieden wurde. Erste Gegenmaßnahmen wie vergitterte Fenster und die Hoffnung auf eine abschreckende Wirkung der Straßenbeleuchtung blieben erfolglos. Ähnliche Erfahrungen machte man auch in der Innenstadt, wo Straßenlaternen wiederholt Ziel von Vandalismus-Übergriffen wurden – zum Teil so heftig, dass Stromleitungen herumlagen und eine öffentliche Gefahr darstellten.

Effiziente Lösung gesucht

Nach sorgfältiger Prüfung verschiedener Optionen entschied sich die Stadt, bei der Jugendbox eine rund um die Uhr betriebene Videoüberwachungsanlage zu installieren. Das Ziel: Potenzielle Täter abzuschrecken und im Ernstfall eine gezielte Aufklärung zu ermöglichen. Gleichzeitig wollte man durch diese Maßnahme das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung stärken.

Der entscheidende Impuls ging vom städtischen Technik-Team aus. Dort ergriff man die Initiative und versuchte, eine eigene, passende Lösung zu entwickeln. Doch angesichts des hohen Aufwands an Zeit und Ressourcen verwarf man diesen Plan relativ schnell und suchte nach einer schon existierenden, praxiserprobten Alternative – und fand sie mit dem EPV4-Anschlusssystem von Slat.

Clevere Verbindung aus smarter Technik  und Straßenbeleuchtung

Das vor einigen Jahren von Slat entwickelte und zunächst in Frankreich eingesetzte EPV-System präsentiert sich heute als EPV4 in Form einer innovativen, komplexen Technologie für den Einsatz in der Smart City: Eine DC-USV mit Lithium-Ionen-Akku speichert nachts bei eingeschalteter Straßenbeleuchtung Strom, um tagsüber Videokameras zu betreiben.

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