Neuer Produktionsstandort im Norden Portugals: Mit dem Werk in Felgueiras erweitert Somfy seine Fertigungskapazitäten. (Quelle: Somfy / Micallef)

Neuer Produktionsstandort im Norden Portugals: Mit dem Werk in Felgueiras erweitert Somfy seine Fertigungskapazitäten. (Quelle: Somfy / Micallef)

Nach dem Projektstart 2022 ist das Werk vor einigen Monaten in die Betriebsphase übergegangen. Auf 25.000 Quadratmetern arbeiten derzeit 80 Beschäftigte, bis Ende 2027 soll ihre Zahl auf 125 steigen. Bei voller Auslastung bietet der Standort bis zu 700 Arbeitsplätze.

Mit Felgueiras erweitert Somfy seine Fertigungskapazitäten und trägt zu einem geografisch ausgewogenen Industrienetzwerk in Europa, Nordamerika und Asien bei. Zugleich macht das neue Werk die Versorgung noch stabiler und planbarer. Zu den Produkten, die hier vom Band laufen, gehört mit dem Rollladenantrieb LT50 ein echter Klassiker. Seit Kurzem ist in Felgueiras zudem die Produktion des J4S io Protect angelaufen. Dabei handelt es sich um den neuen Premium-Funkantrieb für Raffstoren mit geräuschloser Bremse. Felgueiras ist damit die zweite Fertigungsstätte von Somfy für diese innovative Lösung.

Mehr Kapazität für eine langfristig zuverlässige Lieferkette

„Über unsere Produkte und Lösungen hinaus wollen wir unseren Kunden eine zuverlässige und durchgängig professionell gesteuerte Lieferkette bieten“, erklärt Sébastien Picot, CEO der Somfy Gruppe. „Die Fabrik in Felgueiras erweitert unsere globale Reichweite, bringt uns näher an unsere Kunden und bietet ihnen die Liefersicherheit, die sie von uns erwarten. Sie steht für unseren Anspruch an operative Exzellenz und hilft uns, effizienter, agiler und langfristig leistungsfähiger zu werden.“

Felgueiras: Energie- und Ressourceneffizienz von Anfang an mitgedacht

Schon bei der Planung hatte Somfy einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser im Blick. Das passt zum Klimaziel der Gruppe: Bis 2030 sollen die Emissionen aus dem eigenen Betrieb gegenüber 2019 halbiert werden. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist je verkauftem Antrieb ebenfalls ein Emissions-Minus von 50 Prozent vorgesehen.

Konkret setzt das Werk auf freie Kühlung (Free Cooling), Wasserrückgewinnung und Photovoltaik. Ein Gebäudemanagementsystem (BMS) überwacht laufend Heizung, Lüftung, Beleuchtung und weitere technische Anlagen. So lässt sich der Energieverbrauch optimieren und in Echtzeit nachverfolgen.

„Mit diesem Werk haben wir das Know-how von Somfy in Energie- und Gebäudetechnik, operativer Exzellenz und industrieller Innovation gebündelt. Teams aus dem gesamten Konzern haben gemeinsam einen zukunftsfähigen Standort aufgebaut und dabei die Werte und die Kultur von Somfy an eine neue Generation portugiesischer Mitarbeitender weitergegeben. Die ersten Ergebnisse sind sehr ermutigend. Sie bestärken uns darin, Felgueiras zu einem Referenzstandort zu machen, der die Leistung der gesamten Gruppe stützt“, sagt Stanislas Dupouyet, Werksleiter in Felgueiras.

Somfy (hz)

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