Steuerbarer Stromverbrauch im Neubau und Bestand (Quelle: Dehn SE)
Die gesetzliche Regelung erlaubt Netzbetreibern bei drohenden Netzüberlastungen per Fernzugriff eine temporäre Leistungsreduzierung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen, ohne diese vollständig vom Netz zu trennen. Endkunden können ihre Anlagen weiter nutzen und profitieren im Gegenzug z. B. von geringeren Netzentgelten. Zu den betroffenen Geräten zählen Wallboxen, Wärmepumpen inklusive Heizstab, Split-Klimageräte und netzgekoppelte Batteriespeicher. Elektrofachbetriebe sind verpflichtet, die aktuellen Normen und Empfehlungen zu beachten.
Im Bestand ist häufig keine standardisierte, platzsparende Lösung vorhanden. Einzelkomponenten müssen aufwendig zusammengestellt und verdrahtet werden, während gängige Produkte nicht immer in die vorgesehenen Einbaumaße moderner Zählerplätze passen.
Integrierte Lösung für den Neubau
Dehn SteuVE Basic ist für den direkten Einbau im Zählerschrank konzipiert. Das vorkonfektionierte Hutschienen-Komplettmodul erfüllt die Empfehlungen des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.) zur Umsetzung von § 14a EnWG und ist auf die Anforderungen moderner Zählerplätze nach TAB (Technische Anschlussbedingungen) und VDE-AR-N 4100 ausgelegt. Das System enthält alle notwendigen Komponenten zur netzorientierten Steuerung in einem Modul: Sicherungselemente, Relaisklemmen, Trennfunktionen sowie Schnittstellen zur Anbindung intelligenter Messsysteme und eines Energy Management Systems (EMS). Die Ausführung unterstützt sowohl analoge als auch digitale Steuerkonzepte und ist kompatibel mit gängigen Verbrauchseinrichtungen. Der beiliegende Verdrahtungsplan erleichtert eine fachgerechte Installation.