Das Schutzkreisprinzip

Überspannungsschutz funktioniert nur nach dem Schutzkreisprinzip: Stromversorgungsleitungen, aber auch Signalleitungen und Antennen müssen geschützt werden (Quelle: Phoenix Contact)
Das vorgeschriebene SPD am Speisepunkt der Anlage schützt davor, dass gefährlich hohe Energien über die Haupteinspeisung in das Gebäude gelangen. Allerdings führen neben der Haupteinspeisung noch weitere elektrisch leitfähige Verbindungen vom blitzgefährdeten Außenbereich in das Gebäude, zum Beispiel die Telefonleitung, das TV-Kabel oder Stromversorgungen für die Außenbeleuchtung. Auch diese Leitungen können gefährlich hohe Überspannungen in das Gebäude führen und elektrische Geräte zerstören. Ein wirkungsvolles Schutzkonzept ist deswegen nach dem Schutzkreisprinzip aufgebaut.
Alle leitfähigen Verbindungen, die das Gebäude verlassen, sollten vor Überspannungen geschützt werden. Zum Schutz von Signalleitungen aus dem Außenbereich bietet Phoenix Contact einfache Plug-and-play-Lösungen. Um den Ausfall des Antennenverteilers an Satellitenanlagen zu verhindern, kann die C-SAT-Box direkt am Multiswitch angeschlossen werden. Die Telefonleitung kann durch eine TAE-Aufputzdose mit integriertem Überspannungsschutz – dem TAE-Trab – geschützt werden. Alternativ können TV- und Telefonkabel auch durch kombinierte Zwischenstecker der Produktfamilie Maintrab in das Schutzkonzept einbezogen werden. Somit stehen für ein vollständiges und wirkungsvolles Schutzkonzept vom Blitzschutzgerät Typ 1 bis zum Datenleitungsschutz sichere und einfache Lösungen zur Verfügung.