Renovierungen als ideale Einstiegspunkte für smarte Lösungen

Die Busch-Welcome-Außenstation mit Kamera sorgt für mehr Kontrolle und Komfort – für alle Generationen. (Quelle: ABB AG/Busch-Jaeger)

Viele ältere Menschen entscheiden sich bewusst für smarte Technik, um länger selbstbestimmt zu Hause leben zu können. (Quelle: ABB AG/Busch-Jaeger)
Die Modernisierung bestehender Gebäude bietet eine hervorragende Möglichkeit, altersgerechtes Wohnen mit intelligenter Technik zu verbinden. Während Neubauten längst mit smarten Funktionen geplant werden, bieten Renovierungen die ideale Gelegenheit, intelligente Technik gezielt dort zu integrieren, wo sie gebraucht wird – und das ohne hohe Investitionen. Systeme wie Busch-free@home oder der Elektronikbaukasten Busch-flexTronics ermöglichen eine flexible Nachrüstung.
Rollläden, Beleuchtung, Heizung oder Szenen lassen sich intuitiv per App oder Sprachbefehl steuern. Auch standortbasierte Automatisierungen sind realisierbar: Mit Hilfe von Geofencing lässt sich beispielsweise beim Verlassen der Wohnung die sogenannte Außer-Haus-Funktion aktivieren – alle Lichter werden ausgeschaltet, die Raumtemperatur angepasst oder bestimmte Steckdosen deaktiviert, etwa für Bügeleisen oder Herdplatten. Die Installation erfolgt – je nach baulichen Gegebenheiten – entweder über klassische Leitungen oder per Funk. Vor allem beim altersgerechten Umbau ist die drahtlose Nachrüstung von Vorteil: Sie geht schnell, ist sauber und verursacht kaum baulichen Aufwand.
Auch in der Wohnungswirtschaft wächst das Interesse an Smart-Home-Technologien – vor allem, wenn die Systeme intuitiv bedienbar und zuverlässig sind. Laut einer gemeinsamen Studie der „Smart Home Initiative Deutschland“ und des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sind drei Viertel der befragten Wohnungsunternehmen bereit, bis zu 20 € pro Quadratmeter in intelligente Lösungen zu investieren. Für 52 % ist sogar ein Budget von bis zu 30 € pro Quadratmeter denkbar. Für den flächendeckenden Einsatz intelligenter Technik sind jedoch bestimmte Anforderungen entscheidend: Für 88 % der Unternehmen steht eine einfache Bedienbarkeit an oberster Stelle, gefolgt von einem geringen Wartungsaufwand (76 %) und der Möglichkeit zur modularen Erweiterung (49 %).
Vor allem im Rahmen von energetischen Sanierungen oder altersgerechten Umbauten kann smarte Elektroinstallation ein zentraler Baustein sein – auch mit Blick auf öffentliche Förderprogramme wie „Altersgerecht Umbauen“ der KfW.
Konkrete Anwendungen für mehr Barrierefreiheit im Alltag
Ob auf dem Sofa, im Rollstuhl oder im Pflegebett – intelligente Technik passt sich der jeweiligen Lebensrealität an. Für die barrierefreie Ausstattung von Wohn- und Außenbereichen gilt die DIN 18040 2. System- und Produktlösungen von Busch-Jaeger berücksichtigen die Vorgaben und unterstützen baugebundene altersgerechte Assistenzsysteme („Active Assisted Living“, AAL). Barrierefreies Wohnen beginnt vor der Haustür – mit intelligenter Türkommunikation, Kameraüberwachung und sicherer Zutrittskontrolle. Innen sorgen Bewegungsmelder, automatische Jalousien und smarte Lichtsteuerung für Orientierung und Komfort. In Küche, Bad, Wohn- und Schlafbereich tragen Produkte, wie die besonders einfach zu bedienende Busch-Servicesteckdose oder die „Schuko Safety+“-Steckdose mit erhöhtem Berührungsschutz zur Sicherheit bei. Auch die Nachrüstung eines Panikschalters im Schlafzimmer oder die zentrale Steuerung der Haustechnik vom Bett aus sind praktische Beispiele. Die Lösungen lassen sich modular kombinieren und an individuelle Lebenssituationen anpassen – von der Singlebis zur Pflege-WG.
Dass smarte Technologien längst im Alltag angekommen sind, zeigt auch ein Blick auf die Nutzung in deutschen Haushalten: Durchschnittlich sind dort laut Bitkom sieben Smart-Home-Anwendungen im Einsatz. Dabei greifen 65 % der Nutzer auf die Sprachsteuerung zurück, 90 % auf die App-Steuerung per Smartphone. Die intuitive Bedienung wird also nicht nur erwartet – sie ist bereits Realität.
Fazit und Ausblick: Smart ist der neue Standard
Altersgerechtes Wohnen wird in Zukunft ohne intelligente Technik kaum noch denkbar sein. Die Nachfrage steigt – nicht nur bei älteren Menschen, sondern auch bei deren Angehörigen, Wohnungsbaugesellschaften und Planern. Wer heute saniert, sollte an morgen denken – und smarte Technik von Anfang an berücksichtigen. Für das Elektrohandwerk und den Elektrogroßhandeler geben sich daraus neue Chancen in der Beratung, Planung und Umsetzung sowie als Schnittstelle zwischen Technik, Praxis und Nutzerbedürfnissen. Intelligente Systeme wie Busch-free @home, Busch-Welcome oder Busch-flexTronics werden so zum festen Bestandteil einer modernen, barrierefreien und zukunftsfähigen Wohnumgebung – für Menschen jeden Alters.


