Drei Installationsoptionen

Abbildung von Speichermontage

Speichermontage über eine Wieland-Steckdose (Quelle: Till Konstanty)

Abbildung von Sax Power Wirkungsgrade

Sax Power erreicht Wirkungsgrade von bis zu 98,6 % (Quelle: HTW_Berlin)

In der ersten und zweiten Installationsoption lädt jeder Speicher bis zu 4 600 W ins Hausstromnetz.

Variante 1 ist sinnvoll, wenn der AC-Heimspeicher in der Nähe des Sicherungskastens platziert werden kann. In diesem Fall wird der Heimspeicher mit einem Stromkabel direkt an das Heimnetz angeschlossen. In dieser Standard-Installation ist zur Strom- und Spannungsmessung der Einbau des Smart Meters ADL400 in den Stromkreis notwendig. Der Smart Meter und der mit dem Internet verbundene Heimspeicher kommunizieren in diesem Fall über eine Kabelverbindung.

Die zweite Variante empfiehlt sich, wenn die Sax-Batterie nicht nah beim Sicherungskasten stehen kann. Über eine Wireless-Installation misst der Smart Meter AEW 100 den Strom mithilfe von Klappstromwandlern und die Spannung über eine Parallelschaltung. Der Smart Meter und der Speicher kommunizieren über die Funktechnologie LoraWAN (Long Range Wide Area Network). Auch hier kommuniziert der Heimspeicher über das Internet und ist direkt via Kabel an das Hausnetz angeschlossen.

In Variante 3, der sogenannten Premium-Plug-In-Installation, wird ein Sax-Heimspeicher über eine Haushaltssteckdose mit dem Hausnetz verbunden. Dazu ist es nur notwendig, die Schuko-Steckdose gegen eine gesicherte Wieland-Steckdose auszutauschen. Der Speicher lässt sich dadurch sehr flexibel überall dort anbringen, wo bereits eine Steckdose ist. Da der Sax-Speicher keine Geräusche abgibt, kann das auch in einem Wohnraum sein. Diese Installationsart ist etwa für die Nachrüstung bei einer vorhandenen PV-Anlage mit Einspeisung ideal. In diesem Fall liefert der Speicher bis zu 3 600 W Strom ins Netz. Auch bei dieser Option kommuniziert der Speicher per Funk mit dem Smart Meter.

Bei allen drei Varianten ist eine Verbindung des Speichers mit dem Internet notwendig, um das Monitoring über die Sax-App zu ermöglichen. Die Verbindung kann über LAN-Kabel, WLAN oder Powerline realisiert werden.

Das smarte Batteriemanagement der AC-Speicher und die Verbindung zum Web ergeben weitere Nutzungsmöglichkeiten. So ist die Ladung des Speichers über variable Stromtarife möglich. Da der Speicher mit dem Internet verbunden ist, kann er Strom zu günstigen Preisen laden. Somit ist die Batterie nicht nur Zwischenspeicher für den Solarstrom, sondern auch für günstige Energie aus dem öffentlichen Stromnetz.

Steigende Bedeutung von Sicherheitsstandards

Mit der wachsenden Verbreitung von Heimspeichern rückt die Sicherheit in den Fokus. LiFePO4-Speicher (Lithium Eisenphosphat) wie im Heimspeicher von Sax gehören weltweit zu den sichersten. Sie bestehen aus nicht brennbaren Materialien und bieten mit einem Stand-by-Verbrauch von nur 3,3 W sowie einem Wirkungsgrad von bis zu 98,6 % maximale Effizienz. Diese Leistungsdaten sind die Grundlage für die geringe Wärme- und Geräuschentwicklung.

Ein spezielles Schaltungskonzept überwacht den Speicher und schaltet Batteriezellen bei Bedarf in nur 0,0002 s vollständig ab. Brand- und Explosionsgefahren sind praktisch ausgeschlossen: Nach dem Abschalten befindet sich das System unterhalb der Sicherheitsspannung. Da die Zellen nicht wie in herkömmlichen Speichern in Reihe geschaltet sind, arbeitet die Batterie auch bei Ausfall einer Zelle weiter – es erfolgt dann eine Meldung an den Benutzer, der das defekte Element austauschen lassen kann.

Literaturhinweise:

  1. [1]: https://battery-charts.de/de/home-de
  2. [2]: www.pv-magazine.de/2025/09/05/zubau-von-fast-459-gigawattstunden-an-batteriespeicherkapazitaet-in-deutschland-bislang-in-diesem-jahr
  3. [2]: https://solar.htw-berlin.de/studien/stromspeicher-inspektion-2025
  4. [3]: https://solar.htw-berlin.de/publikationen/heimspeicher-ranking-neue-spitzenreiter

www.sax-power.net

René Granacher, Till Konstanty
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