Bandage erfüllt Brandschutzvorschriften

Die Brandschutzbandagen sind auch im Set für kleine Projekte erhältlich. (Quelle: Obo Bettermann GmbH & Co.)
Die geeignetere Variante ist der Einsatz der FSB-WB-Brandschutzbandage. Diese wasserfeste und witterungsbeständige Bandage hat ihre Tauglichkeit bereits bei Industrieanwendungen unter aggressiver Atmosphäre bewiesen und ist gegen viele Chemikalien resistent. Die Bandage hat die IEC-Kabelbündelprüfung mit über 120 min Verhinderung der Brandweiterleitung bestanden; gefordert waren nach IEC lediglich 40 min. Die Bandage ist ein vom Deutschen Institut für Bautechnik [1] zugelassener Baustoff und wird auch vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) [2] akzeptiert. Der GDV zeigt die Lösung in der Richtlinie "Photovoltaikanlagen" (VdS 3145:2011).
Die Lieferung der Brandschutzbandage auf einer Rolle (20 m Länge; 1,1 m Breite) eignet sich eher für größere Projekte. Diese Liefermenge hat sich für kleinere Projekte als zu umfangreich und damit als zu teuer erwiesen. Daher bietet Obo für kleinere Projekte, bei denen lediglich 2 m im Bereich einer Brandwand verkleidet werden müssen, zusätzlich praktische Sets an. Diese Sets enthalten auch Metallbandschellen zur Fixierung und ein Kennzeichnungsschild zur Identifikation der Installation.
Literatur
- Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin: www.dibt.de
- Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e. V.