Individuelle Dashbords für einen umfassenden Überblick

Messgeräte der EEM-Baureihe, Edge-PC und IIoT-Framework bilden die Basis für das modulare Energiemonitoring – von der lokalen Datenerfassung bis zur Cloudintegration. (Quelle: Phoenix Contact)

Architektur der Lösung: Energiemessgeräte erfassen die Verbräuche, Edge-Devices bündeln die Daten und übertragen sie verschlüsselt über das IIoT-Framework an die Cloudplattform Proficloud.io (Quelle: Phoenix Contact)

Detailansicht im Time Series Data Service: Verbrauchswerte sind transparent visualisiert, können exportiert und für Detailansicht im Time Series Data Service: Verbrauchswerte sind transparent visualisiert, können exportiert und für verursachergerechte Abrechnungen genutzt werden. (Quelle: Phoenix Contact)
Nachdem die ersten Gebäude erfolgreich angebunden waren, standen die eingesammelten Verbrauchsdaten im Messecenter Herningzentral auf der Cloudplattform von Phoenix Contact zur Verfügung. Im Device Management Service werden die einzelnen Datenlieferanten – also die angekoppelten Energiemessgeräte beziehungsweise deren Edge-PC – übersichtlich verwaltet und mit den jeweiligen Messstellen verknüpft. Auf dieser Basis lassen sich im Time Series Data Service individuelle Dashboards aufbauen, die genau auf die Anforderungen des Messecenters zugeschnitten sind.
Im Alltag bewährt sich das Übersichtsdashboard, das einen schnellen Überblick über das gesamte Gelände bietet. Von hier aus gelangen die Nutzer zu den Detailansichten einzelner Gebäude. In den entsprechenden Dashboards werden alle Zählerstände, Tageswerte und Verbräuche anschaulich visualisiert. Die Anwender können flexibel zwischen verschiedenen Zeiträumen wechseln. Einzelne Zähler lassen sich bei Bedarf ein- oder ausblenden. Wesentliche Kennzahlen, wie etwa Verbrauchssummen und Differenzwerte, sind auf einen Blick verfügbar. So bleibt der Energieverbrauch transparent nachvollziehbar. Das hinterlegte Rechte- und Rollenkonzept sorgt dafür, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf sensible Verbrauchsdaten haben. Für die Abrechnungen lassen sich die Verbrauchsdaten direkt aus dem Dashboard exportieren.
Einfache und präzise Abrechnung
Im Verlauf des Projekts zeigte sich, wie wertvoll eine offene und unkomplizierte Kommunikation zwischen sämtlichen Beteiligten ist. Kurze Wege zum Support-Team und feste Ansprechpartner stellten sicher, dass Rückfragen rasch geklärt und notwendige Anpassungen zeitnah umgesetzt werden konnten. Insbesondere beim Aufbau und der individuellen Adaption der Dashboards zahlte sich die enge Zusammenarbeit mit dem Team des Messecenters aus. Komplexere Anforderungen, die sich im Alltag ergaben, konnten kurzfristig und mit vorhandenen Mitteln realisiert werden. Die gemeinsamen Praxisbeispiele während der Schulungen halfen, die Einstiegshürde für die spätere eigenständige Nutzung des Systems deutlich zu senken.
Seit der Einführung des Energie-Monitorings im Messecenter Herning profitiert dieses von einer vereinfachten Abrechnung und neuen Transparenz im Umgang mit den Verbrauchsdaten. Alle Werte der angebundenen Gebäude stehen zentral zur Verfügung und lassen sich problemlos den jeweiligen Bereichen zuordnen. Abrechnungen können auf Grundlage aktueller Daten vorgenommen werden, was die Prozesse nicht nur vereinfacht, sondern ebenso das Vertrauen sämtlicher Beteiligten stärkt. Damit ist das Messecenter auch für zukünftige Anforderungen, beispielsweise im Bereich Nachhaltigkeit oder bei sich verändernden gesetzlichen Vorgaben, gut gerüstet.
Solide Grundlage für Optimierungen und Ressourceneffizienz
Die geplante Erweiterung auf weitere Hallen befindet sich bereits in Vorbereitung. Darüber hinaus bieten die gesammelten Daten eine solide Grundlage für künftige Maßnahmen im Bereich Energieoptimierung und Ressourceneffizienz. Die Erfahrungen aus dem Projekt machen deutlich, dass ein praxisorientiertes Monitoring die Basis für bessere Entscheidungen, zufriedene Partner und einen nachhaltigeren Betrieb schafft – nicht nur in Herning, sondern ebenfalls für viele vergleichbare Gebäudekomplexe.
Umfangreiche Geräteinformationen über den Time Series Data Service
Der Time Series Data Service von Phoenix Contact ermöglicht die Erfassung, Speicherung und Analyse von Prozess- und Gerätedaten auf der Cloudplatt form Proficloud.io. Dabei lassen sich sowohl Geräte von Phoenix Contact als auch Systeme und Sensorik von Drittanbietern einfach integrieren. Unternehmen erhalten dadurch einen transparenten Überblick über aktuelle Messwerte und historische Verläufe – von Energiedaten über Zustandsinformationen bis zu individuellen Prozessgrößen.
Die gespeicherten Zeitreihendaten können über intuitive Dashboards visualisiert werden. Auf diese Weise lassen sich Trends erkennen, Anomalien identifizieren und datenbasierte Entscheidungen beschleunigen. Anwender profitieren von einem sicheren, skalierbaren Datenmanagement, das speziell für industrielle Anwendungen konzipiert ist. Die Zeitreihendaten können nicht nur überwacht, sondern ebenso für erweiterte Funktionen wie Condition Monitoring, Predictive Maintenance oder Energie management genutzt werden. Damit stellt der Time Series Data Service einen zentralen Baustein für die digitale Transformation in der Industrie dar.
