Optimierung der Energieeffizienz
Das „InSite“-System ist die optimale Möglichkeit, um in den Bereich Energiemonitoring einzusteigen. Wenn dann jedoch nach einer gewissen Zeit der Wunsch besteht, mehr Steuerung und Automationen für noch mehr Energieeffizienz zu integrieren, kann „InSite“ auch in ein Energiemanagementsystem eingebunden werden. Die von „InSite“ erfassten Daten können über eine APISchnittstelle in ein übergeordnetes System weitergereicht werden. Damit wird es zu einer Komplettlösung zur Optimierung des Energieverbrauchs sowohl in der Unter- als auch in der Hauptverteilung. Das ermöglicht die Einhaltung hoher Energieeffizienzstandards und der CO2-Ausstoß kann um bis zu 15 % reduziert werden.
Im Gegensatz zum Energiemonitoring greift das Energiemanagementsystem automatisierend und steuernd in die elektrische Anlage ein, zum Beispiel beim Dimmen von Licht, dem Drosseln der Temperatur der Heizung, der intelligenten Verteilung von PV-Energie, einer Eigenbedarfsoptimierung und Lastmanagement. Diese lernenden und automatisierten Funktionen übernehmen dann Energiemanagementsysteme, beispielsweise die Cloud-Lösungen ABB Ability Energy Manager oder ABB Ability Building Analyzer, die skalierbare Lösung ABB Ability Optimax oder die Software zur universellen Gebäudemanagement-Plattform „EisBär Scada“.
Fazit
Es gibt vielseitige, skalierbare Lösungen, die Städte, Kommunen, Bund und Länder sowie Unternehmen unterstützten, das Energieeffizienzgesetz umzusetzen. Es gilt nicht nur bis 2030 den Energieverbrauch dauerhaft zu senken. Das EnEfG hat noch längerfristige Pläne: Im neuen Energieeffizienz-Gesetz ist bereits festgehalten den Energieverbrauch bis 2045 um 45 % zu senken, im Vergleich zu 2008. Ambitionierte Herausforderungen, denen sich alle stellen müssen.

