Loom und Pep messen digital

Die ECE möchte die CO2-Emissionen im Shopping-Center-Bereich bis 2030 gegenüber 2019 um 40 % reduzieren. Neben regulatorischen und wirtschaftlichen Gründen unterstützt das Messkonzept von Kieback&Peter auch bei der Reduktion der Treibhausgase. Mit seinen 135 Fachgeschäften auf 60000 m2 Fläche wird auch das Einkaufscenter Pep München-Neuperlach zukünftig von den Ergebnissen der Monitoringlösung profitieren. (Quelle: ECE Marketplaces)
Neben einigen anderen Shoppingcentern profitieren bereits das Pep München-Neuperlach und das Loom Bielefeld von der neuen Messtechnik. Im Pep mit seinen 135 Fachgeschäften auf 60000 m2 Fläche tragen u. a. ein Gründach, der Bezug von Ökostrom, energieeffiziente LED-Beleuchtung sowie eine intelligente Lüftungssteuerung zu einer nachhaltigen Betriebsführung bei. Auch das Loom Bielefeld mit einer Verkaufsfläche von circa 26000 m2 (zzgl. Dienstleistungen und Gastronomie) setzt auf die Maßnahmen zum zentralisierten Energie- und Emissionsmonitoring. Die beiden Center haben durch das Monitoring inzwischen eine Grundlage an Energiedaten generiert und befinden sich mittlerweile in der Beratungsphase.
Die Systemeffizienz wird maßgeblich durch die qualifizierte operative Begleitung bestimmt. Die Fachleute von Kieback&Peter unterstützen die Center-Verantwortlichen entlang des gesamten technischen Regelkreises: von der strukturierten Datenerfassung und -validierung über die analytische Auswertung bis hin zur Ableitung und Implementierung konkreter Optimierungsmaßnahmen im Anlagenbetrieb. Dadurch entsteht ein integriertes Managementsystem, das nicht nur belastbare Transparenz über Betriebszustände schafft, sondern aktiv in die Regelstrategie eingreift und nachweislich messbare energetische sowie wirtschaftliche Performancegewinne erzielt.
Strategische Verbrauchsdaten, Effizienz-Score und Benchmarking
Konzipiert haben die Experten das Messsystem entsprechend den regulatorischen Vorgaben des GEG. Zudem haben sie unter Berücksichtigung der DIN EN ISO 52120-1 die Effizienzklasse der Gebäudeautomation der Center mit einem objektiven Effizienz-Score bewertet. Das Messsystem gewährleistet zudem eine konsistente und auditfähige Datenbasis. So erhält das Center-Management einen Überblick über sämtliche Verbräuche und wo die energetischen Systemdefizite, wie auffällige Verbrauchsmuster oder ineffiziente Betriebszustände liegen. Optimierungsmaßnahmen können schnell und konsequent eingeleitet werden.
Außerdem bilden die Daten eine Grundlage für Compliance-relevante Aufgaben, die Priorisierung von Modernisierungsmaßnahmen und damit Investitionsentscheidungen. Sie können in Dashboards, Berichte oder ESG-Reporting-Tools integriert werden. Abweichungen und Fortschritte werden in Echtzeit über Dashboards visualisiert, was eine stete Verbesserung der Energieeffizienz ermöglicht und die Grundlage für eine strategische Weiterentwicklung des Portfolios schafft. Durch die zentrale Datenplattform entsteht ein einheitliches, belastbares Bild der energetischen Performance der Standorte, das sowohl operative Teams als auch das Management unterstützt.
Aus den Daten lässt sich ein standortübergreifendes Benchmarking erstellen. Anhand standardisierter Kennzahlen (zum Beispiel zum Verbrauch von Wasser, Beleuchtung, Heizung, Kühlung) können die Center miteinander verglichen werden, wodurch ineffiziente Anlagen sichtbar und Best-Practice-Ansätze identifiziert werden.
Fazit
Mit der Monitoring-Lösung von Kieback&Peter macht ECE in einigen ihrer Center Verbrauchsdaten zum strategischen Steuerungsinstrument. Die Kombination aus Messtechnik, Datenplattform und Gebäudeautomation schafft Transparenz über Energieverbräuche, unterstützt die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und ermöglicht die gezielte Optimierung von Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit im gesamten Immobilienportfolio.