Fazit zur Optimierung der Schütz-Verdrahtung durch Push-in-Technik

Verdrahtung von Push-in-Anschlüssen: Die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter hält mehrere gecrimpte Leitungen in der Hand und steckt diese nach und nach in die Anschlussstelle. (Quelle: Eaton)
HPS setzt bereits seit Längerem auf Push-in-Technik im Bereich Reihenklemmen und Steuerrelais. Im Zusammenspiel mit vorgefertigten Kabelbäumen, die mit Zielbezeichnung beschriftet sind, geht man davon aus, dadurch bis zu 50 % an Montage und Verdrahtungszeit einzusparen. Vorbehalte aus bestimmten Branchen kennt B. Mähnss bezüglich dieser Anschlusstechnik nicht. Auch mit Blick auf Bedenken bei der Rüttelfestigkeit winkt er ab und erklärt: „Bisher hat sich beim Versand unserer Schaltanlagen noch nie ein Push-in-Anschluss losgerüttelt. Auch wenn der Kunde vor der Inbetriebnahme immer alle Verbindungen prüfen sollte, gleich ob Push-in- oder Schraubtechnik, ist beim Push-in-Anschluss die Gefahr viel geringer, dass sich etwas beim Transport löst.“
Die Leistungsschütze DIL M und Hilfsschütze DIL A mit Push-in-Anschlusstechnik sind seit Mitte 2021 bei Eaton verfügbar. Aufgrund der eindeutigen Testergebnisse will HPS zukünftig nur noch Produkte mit dieser Anschlusstechnik ordern.
Literatur
- Hanseatic Power Solutions GmbH, Norderstedt: www.hps-power.com