Gesamtlösungen für das Smart Building
Die Edge-Gateways der Produktfamilie „FP S – ENGuard“ lassen sich mit passender Softwarelösung von verschiedenen Anbietern zu einem Gesamtpaket kombinieren. Sie werden damit zu einer umfangreichen, genau auf einander abgestimmten Lösung für das Monitoring und die Steuerung der Gebäudetechnik.
Wesentliche Energiemonitoring-Softwarepakete verfügen bereits über ein Interface für die FP-Gateways. Dazu gehören zum Beispiel die Smart-Energy-Plattform Arvato, das System Efficio von Berg, das System Dezem VIS von Dezem, Energiecontrolling EIQ von Inga, das Solaranlagen-Monitoring von Powerdoo, das System „FIS#Energy“ von Hermos und viele mehr. Die Softwareanbieter profitieren von einer universell nutzbaren Lösung zur Überbrückung der letzten Meile zwischen der IT-Funktionalität und Gebäudesteuerungen.
„Für unsere Partner bieten wir darüber hinaus auch schlüsselfertige Lösungen“, ergänzt der FP-Inovolabs-Manager. Die integrierten End-to-End-Gesamtlösungen werden für bestimmte Anwendungen, wie Fernauslesung von Zählerständen mit automatischer Abrechnung in Ferienhäusern oder die dezentrale Temperaturüberwachung von Kühlsystemen, angeboten und lassen sich genau auf die Bedürfnisse der Kunden anpassen.
Mit IoT-Gateways Heizungsanlagen optimieren
Wie Contractoren von IoT-Gateways profiteren können, erläutert Manuel Wittke, Key Account Manager Energie bei FP Inovolabs der Redaktion building & automation.
Was im digitalen Zeitalter als Geschäftsmodell der Zukunft propagiert wird – Dienstleistungen anstatt Produkte anzubieten, haben Contracting-Unternehmen im Gebäudesektor längst für sich entdeckt. „Contracting-Unternehmen sind Betreiber und Errichter von Heizanlagen“, erläutert M. Wittke. „Sie liefern die erzeugte Wärme und rechnen diese in kWh oder MWh. Contactoren sind verantwortlich für die Funktion der Heizanlagen.“ Er erläutert weiter: „Sie kaufen dem Kunden die Heizung ab und verkaufen die erzeugte Wärme. Solche Verträge werden nicht selten über Zeiträume von zehn bis 20 Jahren abgeschlossen. Dazu kann es sogar auch Einträge im Grundbuch geben, die dem Contractor als Sicherheit die Flächen des Heizkellers zuschreiben.“
Die ständige Verfügbarkeit von Wärme kann der Contractor nur dann garantieren, wenn die Anlagen automatisiert überwacht werden. „Als Anreiz zur Einhaltung seiner vertraglichen Pflichten akzeptiert der Contractor nicht selten hohe Vertragsstrafen“, setzt M. Wittke fort. Der Immobilienbesitzer profitiert davon, dass er sich um das Thema Wärme überhaupt nicht mehr kümmern muss.