Verschiedene Anbringungsoptionen der Elemente

Das Infrarot-Heizelement wird in das Einbaugehäuse eingesetzt. Es ist zusätzlich mit einem Stahlseil gesichert. (Quelle: Vitramo)
Für die diversen Infrarot-Heizelemente von Vitramo gibt es verschiedene Anbringungsmöglichkeiten an der Decke: wahlweise flächenbündig vollintegriert, Aufputz montiert oder abgehängt an Seilsystemen. Die Deckenmontage ist übrigens eine Spezialität der Vitramo-Produktpalette. Sie ermöglicht eine besonders homogene Wärmeverteilung auch in größeren Räumen und „blockiert“ keine Wandflächen, die somit für die Einrichtung frei bleiben.
Da S. Schweiss sein Haus auch als Musterhaus für Kundenbesuche nutzen wollte, beabsichtigte er von vornherein, eine umfangreiche Bandbreite elektrotechnischer Möglichkeiten zu zeigen – zum Beispiel mit dem Bussystem My-Home und KNX und zahlreichen LED-Beleuchtungslösungen. Dies galt auch für einige Elemente der Vitramo-Infrarotheizung. Die Heizelemente wurden Aufputz, an Seilen abgehängt, in die Gipskartondecke integriert und auch in der Betondecke eingebaut eingesetzt, sogar ein rundes Heizelement wärmt eines der Bäder. Auf der Rückseite der abgehängten Vitramo-Elemente wurden LED-Paneele in Weiß und RGB installiert.
Hohe Wärmeeffizienz
Zu den im Vergleich mit anderen Elektroheizungen geringen Betriebskosten trägt das Prinzip der Infrarot-Strahlungsheizung bei. Wie die Sonnenwärme oder die Wärme eines Kachelofens wirkt sie unmittelbar auf die Oberflächen bestrahlter Körper ein und trägt somit schon bei etwas geringeren Lufttemperaturen zu einem hohen Behaglichkeitsgefühl bei. Durch die geringe Luftumwälzung (Konvektion) wird nicht nur unangenehmes Zugluftgefühl unterbunden, es findet auch weniger Staubaufwirbelung statt – ein Umstand, der insbesondere Allergiker freut. Vitramo-Heizelemente können darüber hinaus mit einer sehr kurzen Aufheizzeit bis zur vollen Wärmeleistung punkten. Anders als bei „trägen“ wasser-geführten Heizsystemen oder Speicherheizungen können so einzelne Räume bedarfsgerecht beheizt werden, wenn sie genutzt werden.
Infrarotheizung trägt zum guten Ergebnis bei
Die gute Energiebilanz der Infrarotheizung hängt im Haus der Familie Schweiss natürlich wesentlich mit der hohen Eigenstromversorgung zusammen. Ihr Anteil wird im laufenden Jahr durch Installation eines Batteriespeichersystems „Tesla PowerWall 2“ mit drei Modulen je 13,5 kWh Speicherkapazität nochmals gesteigert.
Dadurch ergibt sich folgende Rechnung:
Eigenstromertrag ca. 26500 kWh, davon aus Brennstoffzelle ca. 13000 kWh, davon aus Photovoltaik ca. 13500 kWh
Gesamtstromverbrauch ca. 13000 kWh, davon Infrarotheizung ca. 7000 kWh/a, davon Elektromobilität ca. 2800 kWh/a für ca. 15000 km/a.