Maximaler Tageslichteinfall dank Sonnenstandsnachführung

Grafik zum Thema Wettersensorik

Die Position der Lamellen wird automatisch dem Verlauf der Sonne angepasst. So gewinnt man ein Maximum an Tageslicht ohne störende Blendwirkung (Quelle: Theben)

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Der höchstmögliche Sonnenstand des Jahres wird am Tag der Sommersonnenwende erreicht d. h. am 21. Juni (für einen Standort nördlich des nördlichen Wendekreises) (Quelle: Theben)

Die oben beschriebene Erfassung der Sonneneinstrahlung ist nur dann von Nutzen, wenn die Steuerung den spezifischen Aufbau des Sonnenschutzes berücksichtigt. Möchte man möglichst viel Tageslicht ohne störende Blendwirkung gewinnen, muss der Lamellenwinkel einer Jalousie kontinuierlich angepasst werden. Für diese sogenannte Sonnenstandsnachführung sind genaue Daten über die Ausrichtung der Fassade, den Sonnenstand und die Geometrie einer Jalousie erforderlich. Die Topmodelle der Meteodata sind darauf ausgelegt und erleichtern mit vielen Features auch die Einrichtung erheblich.

Zusätzlich zu den festen Parametern ist natürlich die genaue Ortszeit erforderlich. Bei vielen Anlagen ist eine Systemuhr ohnehin vorhanden, etwa in Form eines Visualisierungsservers mit Internetanschluss. Die ständige Internetverbindung ist jedoch nicht immer gegeben oder gewünscht. Deshalb sind bestimmte Versionen der Meteodata- Serie mit GPS-Empfängern ausgestattet. Damit liefert das Modul auch den genauen Standort, was die Inbetriebnahme vereinfacht. Einfachere Versionen erlauben die Sonnenstandsnachführung auch ohne GPS. Hierfür muss der Standort einmalig manuell eingegeben werden und eine Systemuhr zur Verfügung stehen.

Damit die Lamellen einer Jalousie tatsächlich genau so stehen, dass sie direktes Sonnenlicht abschatten und gleichzeitig ein Maximum an Tageslicht passieren lassen, muss deren Geometrie, d. h. Lamellenbreite und -abstand, in die Berechnung einfließen. Die Meteodata berechnet anhand dieser Werte und dem aktuellen Sonnenstand die jeweils optimale Lamellenposition.

Neben der Sonne ist Regen ein Wetterphänomen, auf das die Gebäudeautomation reagieren muss. Aber wann soll ein Regensensor anschlagen? Bei einem leichten Nieseloder erst bei Dauerregen? Das kommt ganz darauf an, was er schützen soll. Bei sensitiver Einstellung registriert er selbst den morgendlichen Tau. Sollen textile Behänge geschützt werden, ist diese Meldung sinnvoll. Der Regensensor verfügt über eine Beheizung, welche bei Registrierung von Feuchtigkeit automatisch aktiviert wird. Dadurch erfasst er das Ende eines Schauers relativ rasch. Trotzdem wird auch ein leichter Regen zuverlässig erkannt.

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