Die Zunahme von Trockenperioden ist eine Herausforderung
Gleichzeitig ist es wichtig, die Art der Verschmutzung zu identifizieren. Nach einer professionellen PV-Reinigung werden klassische Verschmutzungsfaktoren, wie Pollen oder Staub, rückstandsfrei vom Glas der Module entfernt. Doch es gibt gleichzeitig Spezialfälle, die hartnäckiger sind. Beispielsweise kann es bei metallverarbeitenden Betrieben vorkommen, dass sich oxidierter Metallstaub auf das Glas legt und sich teilweise einbrennt. Aber bei hartnäckigem, natürlich vorkommendem Schmutz, wie Vogelkot, kann dies passieren und langfristige Schäden verursachen, ähnlich wie bei einem Ceranfeld in der Küche. Ein anderes Beispiel ist Flechten- und Moosbesatz. Dieser arbeitet sich von Zeit zu Zeit in die Spalte zwischen Modul und Rahmen vor und öffnet sie. Wird das nicht rechtzeitig erkannt, stellt es die Betreiber vor große Herausforderungen.
Auch die Zunahme von Trockenperioden ist eine zunehmende Problemstellung. Zum einen nimmt die Staub- und Pollenbildung zu – Daten zeigen hier einen klaren Anstieg. Zum anderen werden Verschmutzungen durch den ausbleibenden Regen lange nicht natürlich gereinigt. Und selbst dann bleibt eine Grundverschmutzung bestehen.
Wichtig ist am Ende, dass Betreiber von PV-Anlagen im eigenen Interesse das gesamte Ökosystem der Solarreinigung im Blick haben. Sie müssen in die Lage kommen, alle notwendigen Informationen über die Verschmutzung und deren Auswirkungen zu sammeln, auszuwerten und daraus die richtigen Entscheidungen abzuleiten. Konkret brauchen sie Transparenz über den Verschmutzungsgrad und die Arten der Verunreinigung im Zitverlauf, um dann den optimalen Reinigungszeitpunkt zu berechnen. Und dann den letzten Schritt zu gehen: eine professionelle, effiziente und kostengünstige Reinigung.
Am Ende haben PV-Anlagenbetreiber heute alle Möglichkeiten in der Hand, ihre Module zum richtigen Zeitpunkt zu reinigen und damit das Maximum an Energie aus ihren Anlagen zu generieren. Das wirkt sich dann nicht nur wirtschaftlich aus: Mehr Sonnenenergie bedeutet mehr
Einnahmen, dazu kommt der Werterhalt der Anlagen. Sie erhöhen gleichzeitig ihren Beitrag für die Beschleunigung der Energiewende.