Wahl der geeigneten Fläche
Bei der Wahl der geeigneten Fläche müssen sowohl topografische als auch umweltspezifische Faktoren berücksichtigt werden. So lässt sich der bestmögliche Nutzungsgrad durch eine südliche bis ost-westliche Ausrichtung der Solarpanels erreichen. Ob es sich um eine Hanglage oder eine ebene Fläche handelt, ist mit der passenden Unterkonstruktion nicht von Bedeutung. Generell lässt sich festhalten, dass sich brachliegende oder anderweitig nicht nutzbare Flächen gut eignen, um mögliche Konflikte im Rahmen der Landnutzung zu vermeiden.
Gerade wenn große PV-Projekte auf zum Beispiel landwirtschaftlich genutzten Flächen umgesetzt werden sollen, auch bekannt als Agri-PV, ist die Akzeptanz in der lokalen Bevölkerung wichtig. Eine transparente Kommunikation und Einbindung der jeweiligen Kommune kann hier sehr förderlich sein. Die kombinierte Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und PV ist zudem interessant, da sie im Rahmen des Solarpakts I bei Ausschreibungen bevorzugt bezuschlagt und durch einen höheren Höchstwert sowie im kleinen Segment durch eine höhere Einspeisevergütung gefördert werden.
Wenn die Entscheidung für die optimale Fläche steht, geht es an die Planung und Montage des Unterkonstruktions-Systems. Dafür sind zunächst Auszugsversuche notwendig, um die Zugfestigkeit des Bodens zu bestimmen und darauf basierend die richtigen Befestigungselemente auszuwählen. Weiterhin sind statische Berechnungen der Erdnagel-Längen und Fußabstände vorzunehmen, damit die Struktur auch größeren Belastungen durch Wind und Wetter standhält. Nur so kann die Stabilität und Sicherheit der Anlage langfristig gewährleistet werden.
Auch bei der statischen Auslegung von Carports, die zur Energiegewinnung genutzt werden sollen, gibt es konkrete Aspekte zu berücksichtigen. Dazu gehören regionale Bedingungen wie die Klärung der Windzone und die Schneelast. Ebenso muss entschieden werden, ob Bodenanker oder Betonfundamente mit Platte zum Einsatz kommen.
Beratung durch Experten
Für Gewerbetreibende, die eine PV-Anlage für ihre Freifläche planen oder industrielle Carports effizienter zur Energiegewinnung nutzen wollen, ist eine Beratung durch Experten unerlässlich. Beispielsweise unterstützt Niedax sowohl bei der technischen Planung und Optimierung der Anlage als auch bei der Auswahl der richtigen Komponenten. Ebenso entwickeln Fachexperten maßgeschneiderte Lösungen, die technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Insgesamt ist die erfolgreiche Installation einer Photovoltaikanlage mit Unterkonstruktion oder eines Carport-Systems das Ergebnis sorgfältiger Planung und Berücksichtigung von technischen, ökologischen sowie wirtschaftlichen Faktoren. Auf diese Weise können Gewerbetreibende auch auf lange Sicht von ihrer Anlage profitieren.
Das Root-System von Niedax
Das von Niedax angebotene Root-System für PV-Unterkonstruktionen sorgt, ähnlich wie Baumwurzeln, durch eine Verästelung für eine hohe Stabilität, indem Erdnägel im Boden durch vier Hülsen verankert werden. Da kein Zement benötigt wird, lässt sich das System schnell installieren und ermöglicht eine sichere Verlegung der elektrischen Kabel für Strommodule und Wechselrichter.
Ein weiterer Vorteil ist die erforderliche Einbautiefe von lediglich 50 cm. Bei Bedarf kann das System vollständig rückgebaut werden, was Kosten, Zeit und Umwelt gleichermaßen schont.
Ein weiterer Vorteil ist die geringe Anzahl an Einzelteilen, sodass die Unterkonstruktion auch von Laien leicht montiert werden kann. Es kommen nur selbstfurchende Schrauben für die Verbindung der Grundelemente zum Einsatz, die ohne Muttern oder Unterlegscheiben auskommen. Vormontierte Modulschienenklemmen mit Fixierung machen das Root-System besonders montagefreundlich und bieten eine optimale Lösung für kleinere bis mittelgroße Anlagen.
Das verwendete Material für die Grundkonstruktionen besteht aus Magnelis, das im Vergleich zu Aluminium bereits in der Herstellung weniger Energie benötigt und so die CO2-Bilanz des Produktes reduziert. Durch die schützende Patina, die sich um das Material bildet, müssen zudem keine nachträglichen Korrosionsschutzmittel zur Vermeidung möglicher Schnittkanten oder Beschädigungen aufgetragen werden.

